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Pierre Mettraux und seine Helferinnen und Helfer bemalen
die Staumauer Räterichsboden der Kraftwerke Oberhasli AG an der
Grimsel.
Die Triebfeder für die Bemalung der Räterichsboden
Staumauer ist es, beim Betrachter einen angeregten und auch harmonischen Zustand
hervorzurufen. Diese Gedanken und Gefühle werden mit dem Kunstwerk ausgelöst.
Gleichzeitig wird die einmalige Umgebung bewusster erlebt. Die Betonmauer, die
technische Talsperre, wirkt wie aufgelöst, nicht mehr existierend: Erstaunlich !
Die Funktion des Bauwerks bleibt aber erhalten, wird spielerisch mit einem
künstlerischen Aspekt bereichert.
Natur, Kunst und Technik verschmelzen
zu einer Einheit. Die Passfahrer halten an, sehen, staunen, geniessen und werden
sich bewusst, dass Natur und Technik ineinander verschmelzen können. Ein
Empfinden von Harmonie und Freude soll das Resultat sein.
Das Kunstwerk wirkt auf den Menschen also ähnlich wie
die Landschaft selbst. Das eine verstärkt das andere ohne in Konkurrenz
zueinander zu stehen. Genau so, wie Technik und Natur ins Bundesinventar der
Landschaften von nationaler Bedeutung aufgenommen wurden, kann sich auch die
Kunst dazugesellen. Als Kulturgut in einer Kulturlandschaft. Die Möglichkeit,
die Landschaft mit diesem Kunstwerk neu zu erleben, ist einmalig.


